Nachdem wir im Juni des vergangenen Schuljahres mit einigen Lernenden der E-Phase im Zuge unseres Erasmus-Projektes bereits in Alkmaar zu Gast waren, kam es vom 23.08.- 27.08.2026 nun endlich zum Gegenbesuch.
In unserem aus Restgeldern finanzierten Projekt mit dem Titel „My Place – Our Space“ arbeiteten wir erneut mit der im vergangenen Erasmus-Projekt von uns selbst entwickelten gleichnamigen App.
Diesmal lag unser Fokus dabei vor allem auf inklusiven kostengünstigen Angeboten für junge Menschen und marginalisierte Gruppen in Darmstadt. Unsere Projektteilnehmenden interviewten dafür (junge) Menschen, die ihre Perspektive auf ein inklusives Darmstadt schilderten und besuchten ausgewählte Orte (wie z.B. Vielbunt – das Queere Zentrum Darmstadt und pro familia), um sich vor Ort über Beratungsangebote und Safe Spaces zu informieren. Auch evaluierten sie vorhandenen Orte der App auf ihre Inklusivität und Zugänglichkeit, indem sie zum Beispiel in einem Rollstuhl Discgolf spielten oder mit einer Augenbinde das Hessische Landesmuseum besuchten.
Neben vielen tollen Erfahrungen und neuen Erkenntnissen konnten unsere Lernenden im Projekt erneut so nicht nur ihre Sprachkompetenzen erweitern, sondern auch demokratische und kommunikative Fähigkeiten ausbauen. Egal, ob beim gemeinsamen Klettern im Kletterwald Darmstadt, während hitziger Diskussion über Feminismus und Gleichberechtigung oder einfach beim chilligen Buffet im Hochschulstadion profitieren alle vom gegenseitigen Austausch und unterschiedlichen Perspektiven.
Ein besonderer Dank gilt dabei vor allem unseren externen Partnern vom Hessischen Landesmuseum, dem Seniorenzentrum Mathildenhöhe (Elisabethenstift, Agaplesion – Wohnen und Pflegen) für die Leihgabe eines Rollstuhles, der Kinder- und Jugendförderung Darmstadt, die uns in der Weiterfinanzierung der App unterstützt haben, pro familiaund Vielbunt sowie den folgenden Menschen, die für ein Interview zur Verfügung standen: Wir danken Marie-José Alcazar, Quinn Koueis, Kristin Lotz (Koordinatorin für Integration und Inklusion im Bereich Sport der Wissenschaftsstadt Darmstadt) und der ehemaligen Paraschwimmer, Daniel Simon sowie der noch immer aktiven Deutschen Meisterin im Para Rudern, Thyrza Kiewik für ihre tolle Unterstützung bei unserem Projekt!
Ohne euch hätten uns wichtige Einblicke und Impulse gefehlt!


